Hainberg-Hildesheimer/Salzdetfurther Wald

Manchmal ist es nur ein Hauch eines Gedanken und plötzlich verändert sich alles. Ist schon witzig wie der Mensch manchmal tickt. Kleine Dinge lösen etwas aus, der Vestand oder was auch immer entscheidet plötzlich anders und alles ändert sich. Bei mir trifft das heute mal wieder auf die Wahl meiner Strecke zu.

Ich hatte vor den Rennstieg  oberhalb von Sibbesse zu betreten und dann bis Adenstedt zu laufen, halt meine übliche 35er Rennstieg Runde. Beim “Aufstieg” zum Hainberg zündete aber plötzlich eine Synapse und schoß quer von links nach rechts durch den Kopf und bewog mich dazu plötzlich abzubiegen. Da war nämlich plötzlich ein Weg, mehr ein Trail, der erkundet werden wollte. Leider war das trailige Vergnügen nur kurz und schon nach wenigen hundert Metern hatte ich einen Schotterweg unter den Hufen. Aber nur durch dieses einmalige Abbiegen veränderte sich alles. Plötzlich mußte ich in Gedanken wieder rumrechnen und planen wie und wo es lang gehen soll damit auch am Ende die 35 steht.

Nach 1,5 km fand ich den Rennstieg. Ich entschied mich diesen Weg bis zum “Roten Berg Trail”  zu folgen, ein guter Plan. Zunächst mußte ich durch Eberholzen. Dabei lernte ich Straßen kennen die ich noch nie gesehen hatte. Ich muß sagen, ein wirklich schönes Örtchen, besonders der offene Hahm Bach gefiel mir gut. Durch die Felder erreichte ich dann auch bald Nienstedt. Hier hat es mir besonders die schöne Kirche angetan. Hinter Nienstedt verließ ich wohl kurz den Rennstieg (aus Unwissenheit) und fand ihn erst oberhalb von Eitzum wieder. Die Karten sprechen da unterschiedlich. Meine (OfflinePapier) Topo zeigt den Verlauf so an wie ich es gelaufen bin. Vor Ort wird aber über Eitzum ausgeschildert. Naja, togal.

Nun ging es erst einmal wieder hoch zum Wohlberg. Den Singeltrail den ich hoch mußte kenne ich vom alten HILL50, da lief man allerdings runter, macht auch mehr Spaß Smiley Oben angekommen, am von mir so betitelten “Roter Berg Trail” konnte ich mich erst einmal wieder entspannen, sollte es die nächsten Kilometer doch mehr oder weniger nur noch bergab gehen. Am “Roten Berg” jaulte heute morgen sogar die Motorsäge. Irgendein fehlgeleiteter meinte unbedingt auf einen Sonntag sein Brennholz schneiden zu müssen….

An “Dackels Ruh” vorbei erreichte ich das “Petzer Kreuz”. Ein Blick auf die Fenix verriet mir das ich Km Technisch gut unterwegs  war. Ich entschied mich aber trotzdem den anstrengenderen Weg über den Griesberg zu nehmen und nicht den Mädchenweg über das Maiental den ich sonst oft laufe. Nach 03 Stunden und 44 Minuten konnte ich dann in Wehrstedt meine Uhr wieder stoppen. Was für ein Ritt, was für eine schöne Gegend das doch hier ist.

Nun kann der Sommer kommen ….

 
Eberholzen

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