Wochenrückblick–KW 09

Montag, es hat geschneit. Die Baustelle ruht…. die Gelegenheit sich in Hildesheim aussetzen zu lassen um nach Hause zu laufen 😉 Direkt ? Mitnichten. Es ist ein Abstecher über den Marienberg zur Marienburg geplant. Start am Fuße des Osterberges, dem ehemaligen Truppenübungsplatz am nordwestlichen Rand von Hildesheim. Der O-Berg, ein Universum für sich, jedes mal wieder schön hier zu laufen, aber kalt, windig. Über Landstraßen laufen ich nach Schulenburg und erreiche den Marienberg mit dem Schloss Marienburg on Top. Ein/Zwei Bilder wandern auf die Speicherkarte 😉 In Nordstemmen kehre ich kurz beim Bäcker ein um für die nötigen Kalorien zu sorgen, paar Meter werden es ja noch sein. Ich erreiche Mahlerten, ein letzter Blick zurück ins Land, nun wieder rein in den Wald, genauer gesagt in den Hildesheimer Wald den ich nur kurz in Diekholzen verlasse um gleich darauf wieder von Ihm verschluckt zu werden. In Bad Salzdetfurth spuckt er mich nach einiger Zeit wieder aus. Das war ein ganz schöner Ritt 🙂


Frostig und windig, das beschreibt es für den Mittwoch „Homerun Burgstemmen“ am besten. Zum Glück hab ich in meiner Trinkflasche „Rückenwind“ oder besser gesagt „Tailwind“ gehabt, ein erster Test, recht positiv. Da ich generell sehr wenig trinke (Montag hab ich von den 500 ml nur 300 gebraucht, auf fast 44 km !) bedarf es in der Hinsicht noch ein wenig Training. „Rückenwind“ also in der Flasche und gefühlte 30 km Gegenwind von vorne (klar, von wo sonst). Der eisige Wind schneidet im Gesicht und ich bin für jeden Windstillen Moment dankbar. Über Elze geht es durch die Felder nach Gronau, ein Stück das sich zieht und den Wind hab ich aus erster Hand. Ab Gronau belaufe ich bis Petze nur noch Radwege, und das ist auch gut so. Die Waldwege, bzw. die Trails machen im Moment nicht so wirklich Spaß, gefrorene Trecker- und Harvesterspuren sind nur suboptimal zu laufen. Das kann, wenn es nicht wärmer wird, nächsten Samstag beim Schneewitchentrail sehr amüsant werden…..

Ab Sibbesse zeigt sich auch die Sonne ein wenig mehr, aber es fehlt Ihr an Kraft mich zu wärmen und so lauf ich stur den Radweg bis Petze um dann wieder auf Feldwege zu gelangen…. nur leider wird es hier auch wieder frischer um die Nase 🙂  Vom Friedhof in Petze sind es immer ziemlich genau 7 km bis nach Hause, für mich dann schon fast ein Zieleinlauf 🙂


Der erste Lauf im neuen Monat. Der März ist da, der Frost auch noch. Mein Lauf am Freitag verlief über den Galgenberg in Richtung Hildesheim. Na gut, hinkommen musste ich ja auch, also gut 13 km Anlauf genommen um nach 1 1/² Stunden auf dem Knebelberg zu stehen. Leider ist der Galgenberg nicht sonderlich lang und nach 4 km war das Windgeschützte Laufen im Wald schon wieder vorbei. Am Bismarckturm und Kriegerdenkmal vorbei, lief ich zum Südfriedhof entlang der Marienburger Straße, holte mir unterwegs noch kurz was von der Tanke und dann runter zur sagenumwobenen Pferdekoppel „Am roten Steine“, bekannt und berühmt berüchtigt vom SuMeMa am 06.01. Hier  wurden Rennen entschieden, hier kochten Emotionen 🙂 Komisch, heute war hier kein Matsch, nichts. Ich glaube die haben sich das nur eingebildet ….

Die letzten 10 km der insg. 32 km verliefen dann wieder recht unspektakulär, dafür aber mit scharfen Wind von vorne und gefühlten -100 °C, an der B243 entlang bis Egenstedt und von dort durch den Wald nach Detfurth und nach Hause.


Sonntag, es liegt eine ereignisreiche Woche hinter mir. Mit diesen letzten Lauf der Woche sind es dann etwas mehr als 136 km (bei 4 Läufchen), das sollte als Vorbereitung für den Schneewitchentrail am kommenden Samstag genügen 🙂 Was natürlich nicht bedeutet das ich es jetzt schleifen lasse 🙂

Der Plan für heute war eigentlich die Irmenseul zu besuchen, aber irgendwie war mir nach ein paar Kilometern nicht mehr danach und ich entschloss mich erst einmal flach und „schnell“ nach Sibbesse zu tigern. Unterwegs überkam mich der Gedanke das ich ja mal bei Hansi anklopfen könnte, gesagt getan, zwei/drei Messages später hatte wir ein Date. Ich lief also so das ich bei Hansi zu Hause vorbei kommen werde um dann gemeinsam mit Ihn über den Tosmar nach Bad Salzdetfurth/Wehrstedt zu fegen. Was wir dann auch taten. Die Zeit verging wie im fluge. Hansi der Schleifer lief natürlich jede Steigung und so hatte ich keine Ausrede mal ein Stück gehen zu müssen oder zu können. „Berge“ oder Anstiege die ich sonst oft auch kurz gehe wurden gnadenlos hochgehämmert, das tat mir (und dem Ego) mal wieder ganz gut. Viel zu leicht lässt man (also zumindest ich) sich zum gehen verleiten.

Der Tosmar ist bis auf wenige Ausnahmen schneefrei und hätte sich die Sonne ein klein wenig mehr gezeigt wäre es manchmal sogar schon fast Frühlingshaft gewesen obwohl die Temperaturen noch weit im Minus Bereich waren. Kurz nach halb 12 war der Spaß aber auch schon wieder vorbei, wir erreichten Wehrstedt und ich fuhr Hansi nach Hause (oder durfte ich das jetzt nicht schreiben Hansi ?).

So, jetzt geht es zum tanzen 🙂 Euch noch einen geschmeidigen Sonntag 🙂 Und immer dran denken:

„Grenzen gibt es nur im Kopf“

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