26. HAJ Hannover Marathon–Raceday

OK, wie fang ich an. Es lief eigentlich sehr gut. Das Wetter war mit 7°C um halb 9 noch recht frisch vor allen wenn man luftig bekleidet ist. Nachdem ich meine Klamotentasche bei der Aufbewahrung abgegeben hatte wärmte ich mich zunächst noch einen Moment im Messezelt bei Hansi auf. Irgendwann wagte ich mich dann aber raus, hielt noch ein kurzen Plausch mit Toni, der dieses Jahr als Erdinger Glass lief (muss man auch wollen Smiley ) da er gerade erst gestern den PUM erfolgreich finishte. Vom rumstehen wurde mir wieder kalt um die Nase und ich verzog mich noch ein paar Minuten ins Rathaus. Mittlerweile hatte ich auch ein altes rot/rosa farbenes Regencape übergestreift um mich ein wenig warm zu halten. Dann endlich trat ich in den Startblock B, hoch motiviert, langsam wurde es auch wärmer, zumindest im Geiste. Aufgrund meines schönen Capes fand mich mein Tantchen auch sofort und auch ein paar andere Botschafter traf ich wieder. DANN ENDLICH, der Startschuss. Wir laufen los als gäbe es kein morgen. Da ich ziemlich weit vorne stehe, ich kann die Elite Läufer fast riechen, wird von Anfang an ein hohes Tempo gelaufen. Zu schnell für mich wie sich später herausstellt, aber in genau diesen Moment wollte ich es so. Es lief super, meine Salming Speed verliehen mir fast Flügel, ich war begeistert. Die ersten 10 km haute ich in 00:41:51 raus (Schnitt von 04:12 min/km also 14,34 km/h), zwar 48 Sekunden langsamer wie 2010 in Hamburg aber HEY: das ist 6 Jahre her. Es läuft, mir geht es gut. Wir schlängeln uns durch die Stadt, manchmal wenn man um die Ecke biegt, hinein in eine neue Straße, haben wir Gegenwind. Nicht doll, aber es reicht um ausgebremst zu werden (zumindest signalisiert das der Kopf). Dann die Halbmarathon Marke in 01:28:42 (Schnitt von 04:26 min/km also 13,58 km/h), eine neue persönliche Bestzeit (16 Sekunden schneller als 2010). Die Frisur hält, alles Tacko. Nun werde ich langsamer, einige andere Läufer sammeln mich wieder ein. Ich lauf natürlich nicht gegen Sie sondern gegen mich, gegen die Zeit, meine Zeit. Trotzdem nervt es natürlich zu merken das man abbaut. Bis km 27/28 noch alles im grünen Bereich. Die 3 Stunden Pace Läufer sind irgendwo hinter mir, ich hoffe noch weeeeeeeit weg. Dann plötzlich haben Sie mich, die 03 Stunden Läufer. KM30, ich bin jetzt 02:07:35 unterwegs mit einer Pace von 04:24 min/km, gute Zeit für mich aber leider nicht gut genug. Ich schaffe es nicht an den 03 Stunden Pacer dran zu bleiben, die Oberschenkel wollen nicht, die Akkus sind leer. Gefühlt krieche ich dahin, das ist aber nicht so, die Halbmarathonläufer, die irgendwo auf unsere Strecke geführt wurden, sausen an mir vorbei, ich komme mir vor als ob ich stehe. Zum Glück ist es nicht so, aber das nervt nun richtig. Ab km 30 fiel meine Pace nun dann doch von 04:26min/km auf 05:26 min/km.

Ich kämpfe mich durch den Georgengarten, und das meine ich wortwörtlich. Das Teil zieht sich dahin …. Aber dann komme ich doch nach 03:11:44 Std. im Ziel an, mit einer Durschnittspace von 4.32 min/km.  Meine zweit beste Zeit, aber wie gesagt, das war auch vor 6 Jahren.

Mein Fazit: Einmal im Jahr kann man (ich) das machen, also einen Marathon laufen. Dann natürlich schnell. Ich bin zwar nicht 100%ig zufrieden mit meinen Ergebnis, aber alles andere wäre für mich sicherlich auch unrealistisch. Dafür trainiere ich nicht strukturiert genug, das macht mir keinen Spaß und Spaß ist das was mir wichtiger ist als alles andere. Klar, auch beim Ultramarathon hab ich Ziele aber die sind dort eher zweitrangig. Hier steht eindeutig die Gemeinschaft im Fokus und das “kleine Abenteuer”.

In diesen Sinne ….. bis demnächst Zwinkerndes Smiley Ein paar weiter Bilder werden sicherlich die Tage noch folgen Smiley

PS: Und die Garmin Fenix 3 hat 42,28 km gemessen !!! Wenn das mal nicht genau ist Smiley

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2 Kommentare zu 26. HAJ Hannover Marathon–Raceday

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