Hannover Marathon

Meine 4. Teilnahme am Hannover Marathon hab ich heute absolviert. Hannover ist und bleibt für mich was besonderes, hier lief ich 2009 meinen erste Marathon überhaupt. Dieses Jahr nun auch mit meiner persönlich zweit besten Zeit in 03:11:31 (Pace 4:32 min/km), beste Zeit bisher war 03:05:45 in Hamburg, das ist aber auch schon 7 Jahre her. Der Halbmarathon Splitt ist genau eine Sekunde langsamer als 2016 und steht mit 01:28:43  sehr Nahe an meiner PB im HM. Aber das sind ja auch alles nur Zahlen und viel wichtiger ist wie es einen ergangen ist.

Im Startbereich traf ich um kurz vor 9 auf einige liebe nette Freunde, die Motivation stieg und das Adrenalin tat ganze Arbeit. Dirk, Eike und auch Andre waren zusammen mit mir im B Block. Wir standen also recht weit vorne, den 3 Stunden Paceläufer direkt vor der Nase, knapp hinter uns der 03:15 Std Läufer. Ich dachte mir: gib alles, langsamer kannste später werden und so lief ich von Anfang an in einer etwa 20 Mann/Frau großen Gruppe in der Hoffnung möglichst lange dranbleiben zu können. Die erste Kilometer vergingen buchstäblich wie im Flug und ein Blick auf die Pace nach den ersten 10 km zeigten mir eine 4:13 min/km…. Oha, wenn das man gut geht. Die anfängliche Frische beim Start um 09:00 Uhr war bereits nach wenigen Minuten in wollige Wärme gewandelt und mit zunehmender Distanz wurde es immer Knuffeliger.

Der Motor lief rund und die Pace konnte im groben gehalten werden. Bis km 25 war ich immer nah dran oder mittendrin im Läuferpulk um den 3 Stunden Pacemaker, dann aber wurde der Abstand immer größer, vor allen an den Verpflegungsstellen die ich diesmal auch nutzte und nicht wie sonst nur sporadisch. Entgegen meiner sonstigen Gewohnheit pfeifte ich mir sogar einige Gels in die Birne (vor dem Lauf nahm ich Salz und auch schon ein Gel). Wie immer bereitet mir das trinken beim Marathon schwierigkeiten. Ich muss einfach stehenbleiben um vernünftig trinken zu können, das macht man natürlich nicht (erst später bei km 35 blieb ich kurz stehen) und so kommt nicht so schrecklich viel Flüssigkeit an im Körper.

Ab km 25 mußte ich dann auch unbedingt mal austreten, aber erst bei km 30 ungefähr besuchte ich dann Dixi City, ah tat das gut, kostet mich allerdings auch Zeit. Zeit die mich vieleicht unter 03:10 Std hätte bringen können, aber egal. Wat mut dat mut.

Die letzten 8 bis 10 km waren echt anstrengend. Es war richtig warm geworden und die Akkus  waren schon ziemlich leer. Teilweise kam es mir vor als ob ich stehe, aber das waren dann wohl die Staffelläufer oder Halbmarathonrenner die an mir vorbeizogen.

Am schönsten waren dann die letzte 500 meter, hier hatte ich noch mal einen leichten “Rückenwind”, vor allen durch die jubelnde Masse, und hochkonzentriert (nicht tunnelig, wie Christoph meinte Zwinkerndes Smiley) konnte ich sogar noch zwei, drei Läufer einsammeln. Dann endlich das Ziel…. immer wieder ein schöner Moment.

Ergebnisse:

  • Platz (Männer) 157
  • Platz (AK) 25
  • Platz (Gesamt) 165

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