5. Bilstein – (Ultra) Marathon

Nun ist er schon wieder Geschichte. Wochenlang freut man sich drauf und dann ist es auch schon wieder RatzeFatze vorbei. Klar, die Veranstalter und all die Helfer, die haben es gut. Sie dürfen sich schon lange vorher intensiv mit dem BiMa auseinandersetzen, und danach sicherlich auch noch ein “wenig”. Aus diesen Grunde diesmal die Dankesworte am Anfang und nicht wie üblich am Ende, ohne Sie: kein Lauf. Ganz Einfach. Also:

DANKE

Von was ich hier rede ? Nun, meine zweite BiMa Teilnahme stand an und gemeinsam mit Matthias Müller wollte ich diese bestreiten. Er holte mich hier in Wehrstedt um 06:00 Uhr ab und so erreichte wir überpünktlich um ca. 07:15 Uhr schon das Örtchen Kleinalmerode im Werra-Meißner-Kreis. Noch war es relativ ruhig im Ort aber schon bald sollte sich das ändern. Wir hatten wie gesagt noch ein wenig Zeit uns vorzubereiten bevor auch für uns um 08:30 Uhr der Startschuss erfolgte. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit Matze seiner Ausrüstung fanden wir dann doch unser Tempo und schraubten uns Berg auf …. Berg ab ….Berg auf …. Berg ab ….Berg auf …. Berg ab …. Das klappte bis Kilometer 20 sehr gut. Irgendwann mussten wir dann aber ein wenig Tempo rausnehmen. Vor allen die Steigungen zerrten doch sehr. Klar, bei so einen Lauf tut immer mal was weh. Mir auch. Irgendjemand, kann sein das es der Köhler Hansi war, sagte mal: Egal was Dir bei einen Ultra am Anfang weh tut … am Ende tut was anderes weh. Das kann ich so unterschreiben. Mein Aua´s waren irgendwann weg, nur bei Matze sah es nicht so prickelnd aus. Er hatte vor allen Probleme mit seinen Magen. Das zwingte uns zu immer mehr Gehpausen, was uns natürlich sehr zurück warf. Bei Kilometer 42 etwa, also kurz vor dem Bilsteinturm meinte er zu mir ich könne ruhig weiter laufen. Eigentlich doof, waren wir doch zusammen gestartet, aber ich hatte gerade jetzt wieder richtig Kraft. So viel, das ich ab da keine einzige Steigung mehr gehen mußte … Ok, ab den Turm geht es eh nur noch runter, aber ein paar nette “Hopser” sind noch drin im Gelände. Lange Rede, kurzer Sinn, so erreichte ich noch unter 07:00 Stunden das Ziel und konnte noch ein paar Plätze gut machen. Nicht das mir das so wichtig ist, aber es ist schon schöner zu überholen als überholt zu werden Smiley Nach meiner ausgiebigen Pause erreichte dann auch Matze das Ziel und nachdem er sich alle Verpflegungsposten noch mal durch den Kopf hat gehen lassen fühlte er sich auch schon wieder besser Smiley

Danke für einen tollen Sonntag mit netten Menschen, das Leben kann so einfach und schön sein …. wäre es das doch immer !!!

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Ein Kommentar zu 5. Bilstein – (Ultra) Marathon

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