10 LFiOL – Special Edition

So ein wenig chaotisch war der LFiOL ja schon immer, aber dieses Jahr sogar gleich in vielerlei Hinsicht.

Angefangen hat das bereits bei der Terminplanung. Der letzte Freitag im Oktober soll es ja eigentlich sein, aber mir rutschte ein anderer wichtiger Termin dazwischen also wurde er kurzer Hand vorgezogen auf den vorletzten Freitag im Monat. Mittlerweile fand der Lauf bereits 10 mal statt. Wahnsinn wie die Zeit vergeht.

Eigentlich wollten wir heute um 16:30 Uhr starten. Da aber Sturmtief „Wolfgang“ über uns hinweg zog und jede Menge Regen im Gepäck hatte, haben wir bereits früher Feierabend gemacht und plötzlich hatte ich da Kapazitäten frei. Nun war es so das die 10. Ausgabe des Laufes nur von Leonhard und mir gelaufen werden sollte, das machte eine Umbuchung der Startzeit und der eigentlichen Strecke einfacher. Kurze Kommunikation mit Leon und wir verabredeten uns auf 12 Uhr in der Zentrale des Wahnsinns um gemeinsam in den Harz zu fahren. Gesagt, getan. Nach einer kurzweiligen Anreise konnten wir dann um 13 Uhr starten. Kurz zum Wetter: Regen, Wind (meist von vorne), Nebel. Hab ich schon erwähnt das es nass war ?

Unsere Strecke führte uns vom Radauwasserfall zur Eckertalsperre, Pionierweg hoch zum Goetheweg, weiter zum Brocken und über Scharfenstein zurück zum Radauwasserfall. Das hört sich easy an…

Herausfordernd war der obere Bereich des Pionierweges. Hier bin ich schon seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr gelaufen und seit heute weiß ich auch wieder warum. An ein laufen, sofern man den Trail findet, ist nicht die Bohne zu denken. Umgestürzte Bäume wo man nur hinschaut. Hin und wieder waren wir auf dem „Weg“ aber bereits 5 Schritte weiter war er wieder weg und man mußte erneut suchen. Zweimal querten wir die Ecker weil wir hofften auf der anderen Seite besser voranzukommen, Fehlanzeige. Und dann war da noch das Wasser, überall. Aber wir hatten unseren Spaß. Ab und zu hörten wir wie rechts und links irgendwelche Bäume aus lauter Verzweiflung umstürzten und wir hatten dann schon ein etwas ungutes Gefühl. Aber gut, wir sind dann doch irgendwann am Goetheweg angekommen und konnten endlich wieder normal laufen.

Auf dem Brockengipfel, schnell ein Foto und sofort weiter. Die Sicht war eh gleich null. Ich glaube die Antenne hatten  sie vorsorglich abgebaut.

Nach fast 4 Stunden waren wir dann wieder am Auto, nass aber glücklich 🙂

Das war er dann also der ungewöhnliche 10. LFiOL
Danke an Leonhard für den kurzweiligen Nachmittag im feuchten Harz. Hat Spaß gemacht.

 

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